Wohnen im Kölschkasten, der Trend zur Mikrowohnung – Mit Fototapeten den Räumen Tiefe verleihen

Wohnen im Kölschkasten – der Trend zur Mikrowohnung

Wohnraum ist in vielen Städten rar, vor allem in Großstädten wie Berlin, Köln, Frankfurt oder München. Hier kann aber auch bereits eine kleine Bleibe jede Menge monatliches Budget verschlingen. Verzichten wollen die Allermeisten trotzdem nicht auf das Leben in hippen Stadtteilen wie Friedrichshain, Lindenthal oder Schwabing und machen deshalb Abstriche in Sachen Wohnraumgröße. Deshalb plant das Bauministerium aktuell mehrere tausend Mikrowohnungen in den Ballungsräumen zu erstellen und damit die Wohnungsnot zu lindern. Zunächst nur für Azubis und Studenten gedacht, lanfristig für Senioren. Kein Beinbruch, wie viele spätestens bei der Inneneinrichtung bemerken werden, denn mit geschickten Tricks kommen auch kleine Räume ganz groß raus.

Ganz wichtig: Weniger ist mehr!

Kleine Räume wirken mit zu vielen Möbeln schnell überladen und so noch kleiner. Deshalb gilt „Klasse statt Masse“, einige gut ausgesuchte Möbelstücke geschickt platziert lassen genug Raum zum Wohlfühlen. Dieses Prinzip gilt auch für die farbliche Gestaltung. Statt das ganze Zimmer in der Lieblingsfarbe zu streichen, empfiehlt es sich, eine Wand in Szene zu setzen, während der Rest des Raumes in dezenten, hellen Farben glänzt. Beim Anstrich niedriger Räume darf gerne ein Rand zur Decke gelassen werden. Dieser darf allerdings nicht zu groß sein um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

Fototapete mit Format!

Zum Eyecatcher in jedem noch so kleinen Raum avanciert die richtige Fototapete. „Weitläufige Motive“ vergrößern den Raum optisch und geben die Möglichkeit die eigenen vier Wände nach Geschmack zu individualisieren. Auch kleine Muster eignen sich prima, machen aber noch lange nicht so viel her, wie z.B. das eigene Urlaubsfoto an der Wand, dass zur optischen Vergrößerung noch einen Vorteil bietet: Es gibt immer eine Geschichte zum persönlichen Motiv, an die jeder Gast in gemütlichem Ambiente sicher gerne teil haben wird.

Licht ins Dunkle…

Mit geschickt eingesetzten Spiegeln und dem richtigen Lichtkonzept kommt der Raum nicht nur besser zur Geltung, denn auch hier helfen kleine Tricks und Kniffe optisch zu vergrößern. Deckenfluter oder hoch angebrachte Wandlampen die ihr Licht auf den oberen Bereich einer Wand strahlen lassen, strecken die Wände. LEDs sorgen für gleichmäßig verteiltes Licht und eine Akzentbeleuchtung in Form von z.B. Halogenlicht auf die klug ausgewählte Fototapete gerichtet, lenkt den Blick der Gäste auf das Wesentliche, auf die Individualität des Hausherren, statt auf die Größe der Räume.

Denn am Ende des „Einrichtungswahnsinns“ zählt dann doch nur die eine Erkenntnis: „Klein, fein und mein!“

 

Wohnen im Kölschkasten

Wohnen im Kölschkasten – Foto „Stadtbad“ Copyright Nic – Die verlassenen Orte

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*